Übergangstherapie

Die Wartezeit auf ein Erstgespräch bei einem kassenzugelassenen Psychotherapeuten dauert in Deutschland durchschnittlich drei Monate, manchmal sogar länger. Die tatsächliche Behandlung beginnt weitere drei bis neun Monaten später. Dies führt häufig zu Verschlimmerung, Chronifizierung oder Rezidiven (Wiedererkrankungen). Psychisch belastete Menschen sind häufig überfordert und frustriert bei der Suche nach einem passenden Therapieplatz. Mancher nimmt schließlich gar keine Behandlung in Anspruch und entwickelt Folgeerkrankungen. Das alles trägt dazu bei, dass immer mehr Menschen und ihre Familien an psychischen Erkrankungen leiden und damit allein bleiben. Die sogenannte Übergangstherapie kann helfen. Sie bekommen von mir schnellstmöglich einen ersten Termin und einen Therapieplatz. Damit wird Ihnen geholfen, Sie werden emotional stabilisiert und aufgefangen. Wir besprechen die terminlichen Abstände, so dass Sie sich nicht allein gelassen fühlen mit Ihren Problemen. Wenn Sie dann einen festen Platz bei einem Therapeuten haben, den Ihre Krankenkasse bezahlt, wechseln sie dorthin. Sie zahlen also nur solange selber, wie es nötig ist und bekommen doch sofortige Hilfe. Diese schnelle psychologische Erstversorgung hat das Ziel, möglichst sofort zu helfen, (Langzeit-) Arbeitsunfähigkeit vorzubeugen und Krankheitskosten zu senken. In der Übergangstherapie wird neben der ersten Begleitung und Stabilisierung mit einer Krisenintervention auch Psychoedukation (Antworten auf die Frage „Was ist mit mir los?“) und Orientierungshilfe im weiten Feld der Behandlungsmöglichkeiten psychischer Krisen, Störungen und Erkrankungen im Gesundheitswesen gegeben.